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Google Shopping Agentur oder KI: Was lohnt sich für Shops?

Google Shopping Agentur oder KI
Christian Beeking
Christian Beeking
Co-Founder, Cloudginny
28. Oktober 2026 18 Min. Lesezeit

Stand: 28. Oktober 2026.

Wer nach einer Google Shopping Agentur sucht, findet vor allem Agenturen, und viele davon werben gleich oben mit bis zu 20 Prozent niedrigeren Klickkosten. Was die Betreuung insgesamt kostet, wenn Feed-Tool und CSS dazukommen, steht selten daneben, und dass es neben Agentur und Selbermachen inzwischen einen dritten Weg gibt, steht in kaum einem dieser Texte. Die Grundsatzfrage, ob sich Agentur oder Tool rechnet, beantwortet unser Vergleich Google Ads Agentur vs. Tools mit offenen Zahlen. Hier geht es um das, was bei Shopping dazukommt, also Produktfeed, Merchant Center und CSS, und um die Frage, ab wann für diese Arbeit eine KI reicht.

Lohnt sich eine Google Shopping Agentur für deinen Shop?

Kurz gesagt

Für die meisten Onlineshops nicht. Eine Google Shopping Agentur rechnet sich erst ab etwa 7.500 bis 10.000 Euro Werbebudget im Monat. Bei 3.000 Euro Budget kosten Betreuung, Feed-Tool und CSS-Gebühr zusammen 17 bis 39 Prozent dessen, was du für Klicks ausgibst.

Agenturen setzen die Schwelle verständlicherweise niedriger an. Aktuelle Agentur-Ratgeber nennen 1.500 bis 3.000 Euro Monatsbudget als Einstieg, und einer gibt als Faustregel aus, das Werbebudget solle mindestens anderthalbmal so hoch sein wie das Honorar. Umgekehrt gelesen darf das Honorar dann zwei Drittel des Budgets betragen. Im sellerforum klingt das anders: „Richtig gute Agenturen erwarten schon ein gewisses meist 5stelliges Werbebudget“, schreibt dort ein Nutzer.

Wie weit viele Shops davon entfernt sind, zeigen unsere Kundenkonten aus dem DACH-Raum: Das mittlere Werbebudget liegt dort bei gut 700 Euro im Monat, drei Viertel der Konten bleiben unter 1.800 Euro. Für einen Shop mit 700 Euro Budget würde schon ein abgespeckter Agentur-Retainer ab 300 Euro fast die Hälfte des Werbebudgets kosten.

Ein kleiner Retainer bei einem typischen Budget

300 €abgespeckter Agentur-Retainer im Monat
700 €mittleres Werbebudget unserer Kundenkonten
43 %des Werbebudgets gehen an die Agentur

Drei Viertel unserer Kundenkonten im DACH-Raum bleiben unter 1.800 Euro Werbebudget im Monat.

Ob dein Shop zu den Ausnahmen gehört, zeigt ein kurzer Selbsttest:

Selbsttest: Agentur oder KI?
FrageSpricht für eine AgenturSpricht für eine KI
Wie hoch ist dein Werbebudget im Monat?über 7.500 Eurounter 7.500 Euro
In wie vielen Ländern wirbst du mit Shopping?mehrere, mit eigenen Feeds und Sprachenein Markt oder wenige Länder mit demselben Feed
Welche Kanäle sollen zusammen gesteuert werden?Google, Meta und Marktplätze mit einer gemeinsamen Strategievor allem Google, eventuell Microsoft
In welchem Zustand ist dein Feed?grundlegend kaputt, ganze Kategorien abgelehnt (dann oft als einmaliges Projekt)steht, mit einzelnen Fehlern
Hat jemand im Team ein paar Minuten am Tag für Freigaben?neinja
Wer soll entscheiden, was mit dem Budget passiert?die Agenturdu selbst

Die Schwelle ergibt sich aus den Agenturpreisen selbst. Ab etwa 7.500 Euro Budget liegen 800 Euro Einstiegshonorar für eine aktive Betreuung samt Feed-Tool und CSS bei rund 11 bis 13 Prozent des Budgets, also in der Spanne, die Agenturen im Prozentmodell selbst verlangen. Mit demselben Honorar wären es bei 3.000 Euro Budget 27 bis 32 Prozent. Ob sich die Agentur ab 7.500 Euro lohnt, entscheidet dann die Komplexität: mehrere Länder, mehrere Kanäle, ein Team, das gesteuert werden will.

Woher die Schwelle von 7.500 Euro kommt

Bei 7.500 € Werbebudget

820 bis 960 €800 € Honorar plus Feed-Tool und CSS
7.500 €Werbebudget im Monat
11 bis 13 %so viel wie im Prozentmodell der Agenturen

Bei 3.000 € Werbebudget

820 bis 960 €dieselben Kosten
3.000 €Werbebudget im Monat
27 bis 32 %des Budgets für die Betreuung

Feed-Tool 0 bis 60 Euro, CSS 20 bis 100 Euro im Monat. Agenturen im Prozentmodell verlangen 8 bis 15 Prozent vom Budget.

Was macht eine Shopping-Agentur konkret?

Eine Shopping-Agentur übernimmt die Teile, die eine reine Betreuung von Suchkampagnen nicht abdeckt: den Produktfeed, das Merchant Center, die Anbindung an einen CSS und eine Kampagnenstruktur, die nach Produkten aufgebaut ist. Wer von Google Shopping Betreuung spricht, meint meistens dieses Paket.

ProduktfeedTitel, GTINs, Kategorien, eigene Labels und Regeln für schwache Artikel
Merchant CenterKonto, Domain, Versand und Rückgabe, abgelehnte Produkte
CSSAnmeldung bei einem Vergleichsdienst, oft beim eigenen oder einem Partner
KampagnenAufteilung nach Marge, Performance Max oder Standard Shopping, Gebotsziele, Ausschlüsse

Beim Feed geht es um Produkttitel, die Marke, Produkttyp und das gesuchte Merkmal enthalten, um vollständige GTINs, passende Produktkategorien, eigene Labels für Marge oder Bestseller und um Regeln, die schwache Artikel aus der Werbung nehmen. Bei Shopping übernimmt der Feed die Rolle, die bei Suchanzeigen die Keywords haben: Er entscheidet, zu welchen Suchanfragen ein Produkt überhaupt erscheint. Im Merchant Center richtet die Agentur das Konto ein, bestätigt die Domain, hinterlegt Versand und Rückgabe und kümmert sich um abgelehnte Produkte, bevor aus Warnungen eine Kontosperrung wird.

Produktübersicht im Google Merchant Center: Verlauf der genehmigten, eingeschränkten und nicht genehmigten Produkte über 28 Tage
Im Merchant Center siehst du, wie viele Produkte Google genehmigt, eingeschränkt oder nicht genehmigt hat. Wie gut der Feed ist, zeigt sich genau hier. Screenshot: Google Merchant Center

Beim CSS meldet sie dein Merchant Center bei einem Vergleichsdienst an, oft bei einem eigenen oder einem Partnerdienst. Und bei den Kampagnen geht es um die Aufteilung nach Marge, Bestsellern und Ladenhütern, um die Wahl zwischen Performance Max und Standard Shopping, um Gebotsziele, die zur Marge passen, und um Ausschlüsse für Suchbegriffe, die nie verkaufen.

Diese Arbeit fällt in zwei sehr unterschiedlichen Takten an. Feed-Aufbau, Einrichtung des Merchant Centers und CSS-Anbindung sind einmalige Projekte. Ablehnungen beheben, Suchbegriffe ausschließen und Budgets verschieben ist Routine, die jede Woche wiederkommt. Beides lässt sich getrennt einkaufen, und darin liegt die eigentliche Sparmöglichkeit.

Einmaliges Projekt

  • Feed aufbauen
  • Merchant Center einrichten
  • CSS anbinden

Routine, jede Woche

  • Ablehnungen beheben
  • Suchbegriffe ausschließen
  • Budgets verschieben

Den Feed kannst du einmalig von einem Freelancer oder einer Agentur aufbauen lassen und die Pflege danach selbst oder mit einer KI übernehmen. Wenn du vor allem mit abgelehnten Produkten kämpfst, bieten wir einen Feed-Check zum Festpreis von 190 Euro an: Innerhalb von 48 Stunden nach dem Zugriff auf dein Konto bekommst du den Befund, woran die Ablehnungen liegen. Die Korrektur setzen wir auf Wunsch im Rahmen eines Feed-Audits um.

Was kostet eine Shopping-Agentur wirklich?

Eine Shopping-Agentur kostet laut Preisübersichten der Branche meist 800 bis 4.000 Euro im Monat oder 8 bis 15 Prozent vom Werbebudget. Dazu kommen bei Shopping Posten, die in Angeboten leicht untergehen: das Feed-Tool, die CSS-Gebühr und eine einmalige Einrichtung von 500 bis 5.000 Euro. Ohne die Einrichtung summieren sich die laufenden Kosten bei 3.000 Euro Monatsbudget auf 17 bis 39 Prozent des Werbebudgets, bei 15.000 Euro auf 10 bis 18 Prozent.

Was eine Shopping-Agentur im Monat kostet
KostenblockBei 3.000 € MonatsbudgetBei 15.000 € Monatsbudget
Agenturhonorar pro Monat500 bis 1.000 €1.500 bis 2.500 €
Feed-Tool pro Monat0 € mit Export aus dem Shopsystem, sonst etwa 20 bis 60 € für kleine Kataloge0 bis etwa 60 €, bei großen Katalogen mehr
CSS-Gebühr pro Monatetwa 20 bis 100 €etwa 20 bis 100 €, bei Prozentmodellen mehr
Laufend pro Monatetwa 520 bis 1.160 € (17 bis 39 % vom Budget)etwa 1.520 bis 2.660 € (10 bis 18 %)
Einrichtung, einmalig500 bis 5.000 €500 bis 5.000 €
Zum Vergleich: KI-Agent Cloudginny, mit Feed-Tool und CSSetwa 270 bis 410 € (9 bis 14 %)etwa 520 bis 660 € (3 bis 4 %)

Agenturhonorare nach den Preisübersichten der Branche, wie in unserem Artikel Agentur vs. Tools. Einrichtung von 500 Euro bei einfachen Konten bis 5.000 Euro, wie sie eine Shopping-Agentur für den Aufbau inklusive Feed nennt. CSS- und Feed-Tool-Preise aus öffentlichen Preislisten der Anbieter, Stand Oktober 2026. Cloudginny laut unserer Preisliste, netto, eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.

Am leichtesten sparen lässt sich beim Feed-Tool. Shopify, Shopware, JTL und WooCommerce bringen jeweils einen kostenlosen Weg ins Merchant Center mit, bei Shopware etwa den Verkaufskanal Produktvergleich, den wir im Shopware-Guide Schritt für Schritt beschreiben. Ein bezahltes Tool lohnt sich erst bei vielen Kanälen, mehreren Ländern oder aufwendigen Regeln für Titel und Labels. Läuft das Tool auf der Lizenz der Agentur, gehört es dir allerdings nicht, und mit dem Vertrag endet auch der Feed.

Beim Honorar lohnt sich der Blick auf das Abrechnungsmodell. Viele Agenturen berechnen einen Prozentsatz vom Werbebudget. Der Haken ist der Anreiz: Die Agentur verdient mehr, wenn du mehr ausgibst, auch wenn die zusätzlichen Klicks keinen Gewinn bringen. Eine Shopping-Agentur schreibt auf ihrer eigenen Seite sogar, sie halte dieses Modell für unfair, und rechnet stattdessen mit einem festen Monatspreis von 400 bis 1.500 Euro. Und die Einrichtung fällt bei einem Agenturwechsel in der Regel erneut an, auch das gehört in die Rechnung.

Kampagnenübersicht in Google Ads mit Klicks, Kosten und durchschnittlichem CPC je Performance-Max-Kampagne
Was du an Google zahlst, steht in Google Ads in der Spalte Kosten. Im Prozentmodell steigt das Agenturhonorar mit genau dieser Zahl, ob die Klicks Gewinn bringen oder nicht. Screenshot: Google Ads

Was ist ein CSS, und spart es wirklich 20 %?

Kurz erklärt

Ein CSS, ausgeschrieben Comparison Shopping Service, ist ein von Google zugelassener Preisvergleichsdienst, der im Namen von Händlern Shopping-Anzeigen schaltet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz läuft jede Shopping-Anzeige über einen solchen Dienst, standardmäßig über Googles eigenen Dienst Google Shopping. Ob ein anderer CSS wirklich 20 Prozent spart, sagt Google nicht.

Hintergrund ist die Kartellentscheidung der EU-Kommission von 2017, nach der Google seine eigene Preissuche nicht bevorzugen darf. Seitdem tritt Google Shopping bei Shopping-Anzeigen als ein Vergleichsdienst unter vielen auf. Der Unterschied liegt in der Marge: Laut Google-Hilfe zu Preisvergleichsportalen zieht Google Shopping von jedem Händlergebot eine feste Marge ab, und diese Marge steckt im Klickpreis, den du bezahlst. Andere CSS-Anbieter verzichten in der Regel auf diesen Abzug und verlangen stattdessen eine eigene Gebühr, oft als Monatspauschale, teils als Aufschlag auf den Klickpreis. Dein Gebot zählt in der Auktion dann voll, du bekommst für denselben Betrag eine bessere Position oder dieselbe Position für weniger Geld.

Wo die Marge steckt

Über Google Shopping

Dein Gebotwas du pro Klick bietest
Marge abgezogendie Höhe veröffentlicht Google nicht
Gebot in der Auktionkleiner als dein Gebot

Über einen anderen CSS

Dein Gebotwas du pro Klick bietest
kein Abzugin der Regel, dafür eine eigene Gebühr
Gebot in der Auktionzählt voll

Nach der Google-Hilfe zu Preisvergleichsportalen. Die Gebühr des anderen CSS kommt hinzu, als Monatspauschale oder als Aufschlag auf den Klickpreis.

Wie hoch die Marge von Google Shopping ist, veröffentlicht Google nicht. Die 20 Prozent stammen aus dem Material von Agenturen und CSS-Anbietern, und Googles KI-Übersicht übernimmt die Zahl inzwischen. Selbst dort steht meist „bis zu“, und eine Agentur mit eigenem CSS schreibt in ihrem Ratgeber, dass der Vorteil schrumpft, je mehr Händler wechseln. Rechne deshalb vorsichtig: Bei 10 Prozent tatsächlicher Ersparnis und 50 Euro Gebühr trägt sich ein CSS ab etwa 500 Euro Shopping-Budget im Monat. Darunter kostet er mehr, als er spart. Die Ersparnis gilt außerdem nur für Shopping-Anzeigen, Suchanzeigen profitieren nicht davon.

Ab wann sich ein CSS trägt

500 €Shopping-Budget im Monat
10 %vorsichtig angesetzte Ersparnis
50 €so viel wie die Monatsgebühr

Darunter kostet der CSS mehr, als er spart. Für Suchanzeigen gibt es keine Ersparnis.

Für die Agenturfrage ist der wichtigste Punkt ein anderer: Ein CSS ist kein Agenturprodukt. CSS-Anbieter nehmen Händler direkt auf, Google erlaubt ausdrücklich, mit mehreren CSS gleichzeitig zu werben, und Feed wie Kampagnen bleiben beim Wechsel laut Anbietern unverändert. Begründet eine Agentur ihren Preis mit der CSS-Ersparnis, verkauft sie dir etwas, das es ohne sie für eine Monatspauschale gibt.

Seit Mitte September 2026 hat das Thema im Europäischen Wirtschaftsraum zusätzliches Gewicht. Google hat dort, also auch in Deutschland und Österreich, die kostenlosen Produkteinträge und Produktkarussells aus der Suche entfernt, wie unter anderem etailment berichtet, als Folge einer Entscheidung der EU-Kommission nach dem Digital Markets Act. In der Schweiz gilt die Änderung nicht. Sichtbar bleiben vor allem die bezahlten Shopping-Anzeigen. Damit hängt die Sichtbarkeit mit Produktbild und Preis in der Suche jetzt vor allem an Anzeigen, die über einen CSS laufen. Den frei gewordenen Platz bekommt ein neuer Block für Vergleichsdienste. Dort erscheinen nur von Google zugelassene Dienste mit eigenen Produktseiten, und wie Google sie reiht, legt Google nicht offen. Ein CSS-Vertrag bringt deine Produkte also nicht automatisch hinein. Wer damit wirbt, sollte zeigen können, dass sein CSS bei deinen wichtigsten Suchanfragen dort tatsächlich auftaucht.

Gesponserte Produkte in der Google-Suche nach „laufschuhe herren“, unter jeder Anzeige der Name des CSS
So sehen die bezahlten Shopping-Anzeigen in der Suche aus. Unter jeder steht, über welchen CSS sie läuft. Screenshot: Google-Suche

Woran erkennst du ein schlechtes Angebot?

Ein schwaches Angebot für Google Shopping verrät sich an veralteten Begriffen, an Ersparnissen ohne Preisschild und an Konten, die am Ende der Agentur gehören. Ein gutes Angebot erkennst du umgekehrt daran, dass die Agentur zuerst nach Feed, Margen und Bestsellern fragt, die CSS-Kosten getrennt ausweist, alle Konten auf deinen Namen anlegt und über Umsatz und Deckungsbeitrag je Produktgruppe berichtet statt über Klicks.

Daran erkennst du ein gutes Angebot

  • Die Agentur fragt zuerst nach Feed, Margen und Bestsellern.
  • Die CSS-Kosten stehen getrennt im Angebot.
  • Alle Konten werden auf deinen Namen angelegt.
  • Berichtet wird über Umsatz und Deckungsbeitrag je Produktgruppe, nicht über Klicks.

Smart Shopping im Leistungsumfang

Google hat Smart-Shopping-Kampagnen laut Google-Blog zwischen Juli und Ende September 2022 automatisch auf Performance Max umgestellt, die Kampagnenart gibt es seit vier Jahren nicht mehr. Wer sie heute noch anbietet, hat sein Angebot seitdem nicht überarbeitet, und das sagt etwas darüber, wie aktuell der Rest ist.

„20 Prozent sparen“ ohne Preis für den CSS

Die Ersparnis ist eine Obergrenze, die Google nicht bestätigt, und der CSS kostet Geld. Frag nach, was der CSS im Monat kostet, ob die Gebühr im Honorar steckt und auf wen der Vertrag läuft.

Keyword-Gebote für Shopping

Shopping-Kampagnen haben keine Keywords. Google ordnet Produkte über die Feed-Daten den Suchanfragen zu, geboten wird auf Produkte und Produktgruppen, Suchbegriffe lassen sich nur ausschließen. Ein Angebot mit Keyword-Recherche und Keyword-Geboten für Shopping ist eine Vorlage aus dem Geschäft mit Suchanzeigen.

Suchbegriffsbericht in Google Ads, gefiltert auf Begriffe ohne Conversion, Kampagnentyp Shopping, mit Kosten und Klicks je Suchbegriff
Erst im Suchbegriffsbericht siehst du, bei welchen Suchanfragen deine Shopping-Anzeigen erschienen sind. Gefiltert auf Begriffe ohne Conversion: 427 Klicks und 341,06 € in vier Wochen. Bieten kannst du auf diese Begriffe nicht, nur sie ausschließen. Screenshot: Google Ads

Konten beim CSS der Agentur ohne eigenen Zugriff

Google-Ads-Konto, Merchant Center und Feed-Tool sollten dir gehören, mit eigenem Administratorzugang und eigener Zahlungsmethode. Kritisch ist vor allem das Merchant Center: Wer über den CSS einer Agentur wirbt, hat es oft als Unterkonto in deren Sammelkonto. Laut Google lässt sich ein solches Unterkonto nicht einfach herauslösen, ein Wechsel läuft über eine Kontomigration, der ein Administrator des Merchant Centers zustimmen muss. Fehlt dir dieser Zugang, hängst du beim Wechsel an der Mitarbeit der alten Agentur.

So läuft der Wechsel aus dem Sammelkonto einer Agentur

Antragstellt der neue CSS im CSS Center
Zustimmungdurch einen Administrator deines Merchant Centers
bis zu 14 TageÜbergangsfrist, der alte CSS kann sie verkürzen

Nach der Google-Hilfe zur Kontomigration im CSS Center. Ohne Administratorzugang hängst du an der Mitarbeit der alten Agentur.

Wer ein bestehendes Konto vor der Vergabe selbst prüfen will, findet die wichtigsten Punkte in unserem Google Ads Audit mit Checkliste.

Wann reicht eine KI statt einer Agentur?

Eine KI reicht, sobald der Feed einmal sauber steht und nur noch die laufende Pflege übrig ist: Ablehnungen beheben, Suchbegriffe ohne Bestellung ausschließen, Budgets verschieben und prüfen, welche Produkte überhaupt Impressionen bekommen. Das ist die Arbeit, die jede Woche wiederkommt, und der Teil, für den eine Agentur Monat für Monat bezahlt wird.

Cloudginny-Optimierungen: Vorschlag, zwei Suchbegriffe als Negative Keywords auszuschließen, mit geschätzter Ersparnis und den Knöpfen Übernehmen, Bearbeiten und Ablehnen
So sieht die Routine mit Ginny aus: ein Vorschlag mit Begründung und geschätzter Ersparnis. Umgesetzt wird erst, wenn du auf „Übernehmen“ klickst. Screenshot: Cloudginny

Für die meisten Shops sieht die sinnvolle Aufteilung deshalb so aus: den Feed einmal sauber aufsetzen, selbst, mit einem Freelancer oder mithilfe unseres Feed-Checks, und die Routine danach einer KI übergeben. Diesen Teil übernimmt Ginny, unser KI-Agent für Google Ads für E-Commerce Shops in Deutschland. Jeden Tag schaut sie nach, welche Produkte das Merchant Center ablehnt und woran es liegt, welche Suchbegriffe Geld kosten, ohne zu verkaufen, und welche Kampagne am Budgetdeckel hängt. Jede Änderung legt sie dir als Vorschlag mit Begründung vor, du gibst frei, sie setzt um, und was Geld kostet, passiert erst nach deinem Klick. Für JTL-Shops gibt es dazu ein kostenloses Plugin, das deine Einkaufspreise an Cloudginny überträgt. Daraus werden Margenklassen, nach denen Ginny Shopping-Kampagnen aufteilen kann.

Wie das aussieht, zeigen zwei JTL-Händler. Nähplatz.de hat früher mit Agenturen gearbeitet. „Irgendwann war die Decke erreicht. Es gab kein Wachstum mehr“, sagt Christian Sattler. Laut der Fallstudie Wie Nähplatz.de Google Ads ohne Agentur steuert hat der Shop mit Ginny 10.674 Euro gegenüber Agentur oder Freelancer gespart, und 345 Stunden manuelle Arbeit fielen weg. Der Umsatz über Google Ads lag von Januar bis März 25 Prozent über dem Vorjahr, bei Marketingkosten unter fünf Prozent vom Umsatz. Markeking hat für seine zwei Shops vorher 800 Euro im Monat an eine Agentur gezahlt und die Agentur durch Cloudginny ersetzt. Die Fallstudie Von Agenturkosten zu KI-Effizienz zeigt einen positiven ROI ab dem ersten Tag, eine um 63 Prozent höhere Klickrate und 155 eingesparte Stunden in zwei Monaten.

Zwei JTL-Händler nach der Agentur

Nähplatz.de

10.674 €gespart gegenüber Agentur oder Freelancer
345 Stundenmanuelle Arbeit weniger
+25 %Umsatz über Google Ads, Januar bis März

Markeking

800 €Agenturhonorar im Monat, ersetzt durch Cloudginny
+63 %Klickrate
155 Stundeneingespart in zwei Monaten

Zahlen aus den beiden Fallstudien auf cloudginny.com.

Eine KI ersetzt keine Agentur, wenn die Arbeit über die Routine hinausgeht. Das gilt für einen Feed, der für mehrere Länder und Sprachen neu aufgebaut werden muss, für eine Strategie über Google, Meta und Marktplätze hinweg und für Shops, in denen niemand Zeit für Freigaben hat. Dann lohnt sich eine Shopping Ads Agentur oder eine Kombination, bei der die Agentur das Projekt macht und die KI danach die Pflege übernimmt. Was Ginny bei deinem Budget kostet, steht auf der Preisseite: 99 Euro im Monat bis 2.499 Euro Werbebudget, 249 Euro bis 7.499 Euro und 499 Euro bis 19.999 Euro, netto und ohne Einrichtungsgebühr.

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Häufige Fragen zur Google Shopping Agentur

Was kostet eine Google Shopping Agentur?

Für die laufende Betreuung verlangen Agenturen meist einen festen Monatspreis von 800 bis 4.000 Euro, je nach Umfang und Budget, oder 8 bis 15 Prozent vom Werbebudget. Kleinere Pakete mit wenigen Stunden Arbeitszeit gibt es ab etwa 300 bis 500 Euro. Dazu kommt eine einmalige Einrichtung von 500 bis 5.000 Euro. Shopping-spezifisch fallen ein Feed-Tool ab etwa 20 Euro und eine CSS-Gebühr von etwa 20 bis 100 Euro im Monat an, sofern beides nicht im Honorar steckt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Google Shopping Agentur und einer Google Ads Agentur?

Eine Google Ads Agentur betreut vor allem Suchkampagnen mit Keywords, Anzeigentexten und Geboten. Eine Shopping-Agentur kümmert sich zusätzlich um Produktfeed, Merchant Center und CSS, weil Shopping-Anzeigen ohne Keywords auskommen und Google die Produkte über die Feed-Daten zuordnet. Viele Agenturen bieten beides an. Eine gute Shopping-Betreuung erkennst du daran, dass sie zuerst nach deinem Feed fragt.

Kann ich einen CSS auch ohne Agentur nutzen?

Ja. CSS-Anbieter nehmen Händler direkt auf, meist für eine Pauschale von etwa 20 bis 50 Euro im Monat je Shop, mit Betreuung bis etwa 100 Euro, und Google erlaubt, mit mehreren CSS gleichzeitig zu werben. Ob es sich lohnt, hängt am Shopping-Budget: Bei vorsichtig angesetzten 10 Prozent Ersparnis und 50 Euro Gebühr trägt sich ein CSS ab etwa 500 Euro im Monat.

Kann ich die Agentur wechseln, ohne Feed und Daten zu verlieren?

Ja, wenn die Konten dir gehören. Das Google-Ads-Konto mit seiner Kampagnenhistorie bleibt bei dir, wenn du dort Administrator bist und die Zahlungsmethode auf dich läuft. Den Feed behältst du, wenn er aus deinem Shopsystem kommt oder in einem Feed-Tool auf deinen Namen liegt, Regeln im Tool der Agentur enden mit dem Vertrag. Hängt dein Merchant Center als Unterkonto im CSS-Sammelkonto der Agentur, läuft der Wechsel über eine Kontomigration im CSS Center: Der neue CSS stellt den Antrag, ein Administrator deines Merchant Centers stimmt zu, danach folgt eine Übergangsfrist von bis zu 14 Tagen. Prüfe deshalb vor der Kündigung, ob du überall Administratorzugang hast.

Brauche ich für Google Shopping ein Feed-Tool?

Für den Start nicht. Shopify, Shopware, JTL und WooCommerce bringen jeweils einen kostenlosen Weg mit, den Feed ins Merchant Center zu bringen. Ein Feed-Tool lohnt sich, wenn du mehrere Länder, mehrere Kanäle oder aufwendige Regeln für Titel und Labels brauchst, für kleine Kataloge beginnen die Preise bei etwa 20 bis 60 Euro im Monat.

Lohnt sich Google Shopping für kleine Shops ohne Agentur?

Ja, sofern die Marge die Werbekosten trägt. Rechnet man mit dem mittleren Klickpreis und der mittleren Conversion Rate unserer Kundenkonten, fallen pro Bestellung über Google Ads etwa 22 Euro Werbekosten an. Liegt dein Deckungsbeitrag je Bestellung darüber, kann sich Shopping auch mit kleinem Budget rechnen, und die Pflege kostet ohne Agentur entweder deine Zeit oder mit einer KI ein paar Minuten am Tag für Freigaben. Die vollständige Rechnung steht im Ratgeber Google Ads Kosten. Was dein Shop technisch für Shopping mitbringen muss, erklärt der Ratgeber Google Shopping für Händler.

Quellen

Christian Beeking
Über den Autor
Christian Beeking LinkedIn

Christian Beeking ist Co‑Founder von Cloudginny, dem KI‑Agenten für automatisierte Google Ads im E‑Commerce. Vor Cloudginny hat das Team über 100 Millionen Euro Google Ads Budget für Marken wie MediaMarkt, Cisco und Bose verwaltet und dieses Wissen in Ginny gegossen. Cloudginny ist offizieller Google Partner, Partner von WebStollen und Teil des German Accelerator.

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