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Cloudginny vs. MAI: Vergleich für Onlineshops 2026

Cloudginny vs. Mai Vergleich
Christian Beeking
Christian Beeking
Gründer, Cloudginny
September 17, 2026 6 min Lesezeit

Stand: 7. September 2026. Angaben zu MAI aus öffentlich zugänglichen Quellen des Anbieters, abgerufen am 7. September 2026. Wir aktualisieren diese Seite regelmäßig.

Die kurze Antwort

MAI ist ein US-Anbieter aus San Francisco, der Google- und Meta-Kampagnen weitgehend autonom durch KI-Agenten führen lässt, mit Fokus auf wachsende D2C-Marken und ohne öffentlich einsehbare Preisliste: Der Einstieg läuft über Demo-Termin und Kontaktformular. Cloudginny ist der Google-Ads-Spezialist für kleine und mittlere Onlineshops im deutschsprachigen Raum, mit veröffentlichten Preisen ab 99 € netto, deutschsprachiger Oberfläche und Support und einem Freigabe-Modell statt Vollautomatik.

Kurz: MAI passt zu größeren D2C-Marken, die Google und Meta zusammen abgeben wollen und einen Vertriebsprozess nicht scheuen. Cloudginny passt zu Shops, die Google Shopping ernst nehmen, selbst entscheiden wollen und wissen möchten, was es kostet, bevor sie mit jemandem sprechen.

Der Vergleich auf einen Blick

KriteriumCloudginnyMAI
WerbekanäleGoogle Ads, Microsoft Advertising (Add-on)Google und Meta, laut Anbieter weitere
Kampagnen anlegenSuch-, Shopping- und Performance-Max-KampagnenKampagnenaufbau und laufende Optimierung durch Agenten
SteuerungsmodellVorschlag, Freigabe, Umsetzung. Umkehrbare Schutzaktionen laufen sofort und stehen im LogAutonome Optimierung in Echtzeit, Aktivitätsprotokoll im Dashboard
ShopsystemeFeed-neutral über das Google Merchant Center, kein Plugin nötigKein Shopsystem-Schwerpunkt ausgewiesen, D2C-Fokus
Merchant CenterAbgelehnte Produkte, tägliche Benachrichtigung, Promotions anlegen und beenden, ProduktstatusNicht als Schwerpunkt ausgewiesen
PreismodellVier Pakete nach Werbebudget, öffentlich einsehbarKeine öffentliche Preisliste, Einstieg über Demo-Termin
Einstiegspreis99 € netto im Monat (bis 2.499 € Werbebudget)Laut Anbieter Start bei 0 US-Dollar, Preise auf Anfrage
Testphase7 TageKostenloser Einstieg laut Anbieter, ohne Kreditkarte
VertragMonatlich kündbar, keine Setup-Gebühr, kein Mindest-WerbebudgetKeine Setup-Gebühr, jederzeit kündbar
SprachenOberfläche und Support auf Deutsch und EnglischEnglisch
Firmensitz und BetriebCloudginny GmbH, Hallbergmoos bei München. Datenverarbeitung in der EU, AVV, externer DatenschutzbeauftragterUS-Anbieter, San Francisco
ZielgruppeKleine und mittlere Onlineshops im DACH-Raum mit Google ShoppingWachsende D2C-Marken, laut Anbieter Alternative zu Agentur und eigenem Team

Preise im Detail

Cloudginny veröffentlicht seine Preise: Starter 99 €, Premium 249 €, Pro 499 € netto im Monat, gestaffelt nach durchschnittlichem Werbebudget, Enterprise ab 990 €. Zehn Prozent Rabatt im Jahresplan, keine Setup-Gebühr, kein Mindest-Werbebudget, Microsoft Advertising als Add-on für 39 € netto. Im Starter-Paket enthalten sind KI-gestützte Kampagnenerstellung, der Agent Ginny, Ein-Klick-Optimierungen, In-App-Benachrichtigungen, Kampagnenverwaltung, Performance-Dashboard mit CSV-Export, die tägliche Performance-Übersicht per E-Mail sowie E-Mail- und Chat-Support mit Antwortzeit bis 72 Stunden an Werktagen.

MAI nennt auf seiner Preisseite keine Beträge. Beworben wird ein Start bei null Dollar ohne Einrichtungsgebühr und ohne Vertragsbindung, die konkreten Konditionen kommen über einen Demo-Termin. Alle Pakete enthalten laut Anbieter Dashboard, Empfehlungen, Plattform-Integrationen, Aktivitätsprotokolle und Priority Support.

Ehrlich eingeordnet: Ein Preisvergleich ist hier nicht möglich, und das ist selbst die Information. Wer schnell wissen will, was ein Werkzeug im Monat kostet, bekommt das bei uns auf der Preisseite und bei MAI im Gespräch. Ob das ein Nachteil ist, hängt davon ab, wie gern man verhandelt: Individuelle Konditionen können bei größeren Budgets auch günstiger ausfallen als eine Festpreisliste. Zur Einordnung, was Werbung und Betreuung insgesamt kosten: Google Ads Kosten für Onlineshops.

Wo MAI die bessere Wahl ist

Bei Google und Meta aus einer Hand. MAI deckt beide großen Kanäle ab, Cloudginny bewusst nur Google und Microsoft. Wer einen erheblichen Teil seines Budgets auf Meta fährt und beides zusammen optimiert haben will, ist bei uns falsch.

Bei größeren Budgets mit Betreuungsanspruch. MAI positioniert sich ausdrücklich als Alternative zu Agentur und eigenem Team und arbeitet mit wachsenden D2C-Marken. Wer dort hineinpasst, bekommt einen Anbieter, der auf diese Größenordnung ausgelegt ist.

Bei voller Delegation. MAI optimiert laufend selbstständig. Wer sein Konto komplett abgeben und nur die Ergebnisse sehen will, empfindet unser Freigabe-Modell als zusätzlichen Schritt.

Wo Cloudginny die bessere Wahl ist

Bei Preistransparenz. Du siehst vor der Registrierung, was es kostet, und kannst sieben Tage testen, ohne mit dem Vertrieb zu sprechen. Grundlage ist unsere eigene Auswertung von Shopping- und Performance-Max-Kampagnen im DACH-Raum, über 1,8 Millionen Klicks zwischen August 2025 und Juli 2026.

Bei Google Shopping und dem Merchant Center. Ginny legt Shopping- und Performance-Max-Kampagnen an, liest abgelehnte Produkte mit Begründung aus, meldet neue Ablehnungen täglich um sechs Uhr und legt Rabattaktionen an. Für einen Onlineshop ist das der Umsatzkern.

Bei der Kontrolle. Budgets, Gebote, Kampagnenstatus, Produkt- und Markenausschlüsse und Standort-Targeting werden erst nach deiner Freigabe per Klick umgesetzt, der Riegel sitzt im Code. Umkehrbare Schutzmaßnahmen wie das Ausschließen teurer Suchbegriffe laufen sofort und landen im Aktions-Log. Kein Hintergrundprozess verändert dein Konto von sich aus.

Bei Sprache, Ansprechpartner und Rechtsrahmen. Deutschsprachige Oberfläche und Support, deutsche GmbH mit Sitz bei München, Auftragsverarbeitungsvertrag mit protokollierter Annahme, externer Datenschutzbeauftragter, Datenverarbeitung in der EU.

Bei kleineren Budgets. Cloudginny beginnt bei 0 € Werbebudget ohne Mindestgrenze. MAI richtet sich an wachsende Marken, entsprechend passt der Zuschnitt für einen Shop mit vierstelligem Monatsbudget eher zu uns.

Umstieg und Einstieg

Bei Cloudginny verknüpfst du im Assistenten dein Google-Ads-Konto, für Shopping zusätzlich das Merchant Center, danach startet die erste Analyse automatisch. Dein Werbekonto bleibt in deinem Besitz, es gibt keine Migration und keine Übergabe. Ein Parallelbetrieb zum Test ist deshalb problemlos möglich. In der Praxis sind das rund zwei Minuten bis zur Verbindung, die erste Analyse läuft danach von selbst an.

Vertrag, Kündigung und was danach passiert

Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat, gekündigt werden kann monatlich, und die ersten sieben Tage sind kostenlos. Kündigst du, passiert mit deinem Werbekonto nichts: Die Kampagnen laufen weiter, und alle Optimierungen, die Ginny vorgeschlagen und du freigegeben hast, bleiben drin. Es gibt nichts zurückzubauen und nichts zu exportieren, weil nie etwas in ein fremdes System gewandert ist.

Häufige Fragen

Was kostet MAI im Vergleich zu Cloudginny?

MAI veröffentlicht keine Preise, der Einstieg läuft über einen Demo-Termin. Cloudginny nennt seine Preise öffentlich: 99, 249 und 499 € netto im Monat je nach Werbebudget, Enterprise ab 990 €.

Unterstützt Cloudginny auch Meta Ads?

Nein. Cloudginny steuert Google Ads und, als Add-on für 39 € netto im Monat, Microsoft Advertising. Meta, TikTok und Amazon sind bewusst nicht Teil des Produkts. MAI deckt Google und Meta ab.

Für welche Shopgröße eignet sich Cloudginny?

Für kleine und mittlere Onlineshops. Das Starter-Paket beginnt bei 0 € Werbebudget, es gibt kein Mindestbudget und keine Setup-Gebühr. MAI richtet sich an wachsende D2C-Marken.

Kann ich beide parallel testen?

Ja, technisch spricht nichts dagegen, solange nicht beide Werkzeuge gleichzeitig dasselbe Konto verändern. Für einen sauberen Vergleich sollte immer nur ein System aktiv Änderungen vornehmen.

Bleibt mein Google-Ads-Konto mein Eigentum?

Ja. Cloudginny arbeitet über eine Verknüpfung auf deinem eigenen Konto, du kannst die Verknüpfung jederzeit lösen. MAI weist auf seiner Seite ebenfalls aus, dass Kunden ihre Werbekonten selbst besitzen.

Christian Beeking
Über den Autor
Christian Beeking LinkedIn

Christian Beeking ist Co‑Founder von Cloudginny, dem KI‑Agenten für automatisierte Google Ads im E‑Commerce. Vor Cloudginny hat das Team über 100 Millionen Euro Google Ads Budget für Marken wie MediaMarkt, Cisco und Bose verwaltet und dieses Wissen in Ginny gegossen. Cloudginny ist offizieller Google Partner, Partner von WebStollen und Teil des German Accelerator.

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