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ROAS berechnen: Formel, Break-even und Rechner

ROAS berechnen
Christian Beeking
Christian Beeking
Co-Founder, Cloudginny
9. September 2026 6 Min. Lesezeit

Der ROAS (Return on Advertising Spend) sagt dir, wie viel Umsatz jeder Werbe-Euro zurückbringt, und ROAS berechnen dauert zehn Sekunden. Die eigentliche Arbeit ist die Bewertung: ob der Wert gut ist, ob du daran verdienst und warum ein hoher ROAS trotzdem Verlust bedeuten kann.

Wie berechnet man den ROAS?

ROAS = Umsatz aus der Werbung geteilt durch Werbekosten. Wer mit 1.000 € Werbebudget 4.000 € Umsatz erzielt, hat einen ROAS von 4,0, als Prozentwert ausgedrückt 400 %. Die Kennzahl misst den Umsatz pro Werbe-Euro, noch nicht den Gewinn.

Mehr steckt in der Formel nicht, und genau deshalb beginnt die eigentliche Arbeit erst nach dem Ausrechnen: bei der Frage, ab welchem Wert du Geld verdienst.

Was ist der Break-even-ROAS?

Der Break-even-ROAS ist der Wert, ab dem deine Werbung sich selbst trägt, und er ist schnell bestimmt: 1 geteilt durch deine Marge. Bei 30 % Marge liegt der Break-even bei 3,33, bei 20 % Marge schon bei 5,0. Alles über deinem Break-even ist Gewinn aus dem Kanal, alles darunter bezahltes Wachstum ohne Rendite.

Genauer wird die Rechnung mit der Deckungsbeitragsmarge statt der reinen Rohmarge, also dem, was nach Einkauf, Versand und Zahlungsgebühren wirklich übrig bleibt, dann liegt die Schwelle etwas höher. Wie sich daraus ein komplettes Werbebudget herleitet, steht in unserem Ratgeber zu den Google Ads Kosten.

ROAS-Rechner für Onlineshops

Die meisten ROAS-Rechner teilen zwei Zahlen und hören da auf. Dieser kennt deine Marge, und deshalb beantwortet er die Frage, die zählt: was am Ende in Euro übrig bleibt.

ROAS-Rechner

Was bleibt bei deinem ROAS übrig?

Wähle deine Marge und deinen ROAS. Der Rechner geht Zeile für Zeile durch, was aus 1.000 € Werbebudget wird und was am Ende hängen bleibt.

Deine Marge
Dein ROAS
Dein Werbebudget, als Rechenbasis1.000 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 2,02.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 2.000 € mal 20 %400 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 3,03.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 3.000 € mal 20 %600 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 4,04.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 4.000 € mal 20 %800 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 5,05.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 5.000 € mal 20 %1.000 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 6,06.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 6.000 € mal 20 %1.200 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 2,02.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 2.000 € mal 25 %500 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 3,03.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 3.000 € mal 25 %750 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 4,04.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 4.000 € mal 25 %1.000 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 5,05.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 5.000 € mal 25 %1.250 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 6,06.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 6.000 € mal 25 %1.500 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 2,02.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 2.000 € mal 30 %600 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 3,03.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 3.000 € mal 30 %900 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 4,04.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 4.000 € mal 30 %1.200 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 5,05.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 5.000 € mal 30 %1.500 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 6,06.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 6.000 € mal 30 %1.800 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 2,02.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 2.000 € mal 35 %700 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 3,03.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 3.000 € mal 35 %1.050 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 4,04.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 4.000 € mal 35 %1.400 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 5,05.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 5.000 € mal 35 %1.750 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 6,06.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 6.000 € mal 35 %2.100 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 2,02.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 2.000 € mal 40 %800 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 3,03.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 3.000 € mal 40 %1.200 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 4,04.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 4.000 € mal 40 %1.600 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 5,05.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 5.000 € mal 40 %2.000 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 6,06.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 6.000 € mal 40 %2.400 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 2,02.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 2.000 € mal 50 %1.000 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 3,03.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 3.000 € mal 50 %1.500 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 4,04.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 4.000 € mal 50 %2.000 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 5,05.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 5.000 € mal 50 %2.500 €
Umsatz aus der Werbung: 1.000 € mal ROAS 6,06.000 €
Davon Deckungsbeitrag: 6.000 € mal 50 %3.000 €
Dein Break-even-ROAS: 1 geteilt durch 20 %Ab diesem ROAS trägt sich deine Werbung selbst.5,00
Dein Break-even-ROAS: 1 geteilt durch 25 %Ab diesem ROAS trägt sich deine Werbung selbst.4,00
Dein Break-even-ROAS: 1 geteilt durch 30 %Ab diesem ROAS trägt sich deine Werbung selbst.3,33
Dein Break-even-ROAS: 1 geteilt durch 35 %Ab diesem ROAS trägt sich deine Werbung selbst.2,86
Dein Break-even-ROAS: 1 geteilt durch 40 %Ab diesem ROAS trägt sich deine Werbung selbst.2,50
Dein Break-even-ROAS: 1 geteilt durch 50 %Ab diesem ROAS trägt sich deine Werbung selbst.2,00
Bleibt unterm Strich übrig−600 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 3.000 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−400 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.000 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−200 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.000 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig0 €Genau Break-even

Genau die Nulllinie: Der Umsatz deckt Ware und Werbung, mehr nicht. Ein größeres Budget ändert daran nichts.

Bleibt unterm Strich übrig200 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−500 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.500 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−250 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.250 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig0 €Genau Break-even

Genau die Nulllinie: Der Umsatz deckt Ware und Werbung, mehr nicht. Ein größeres Budget ändert daran nichts.

Bleibt unterm Strich übrig250 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.250 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig500 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.500 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−400 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.000 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−100 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 500 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig200 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig500 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.500 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig800 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 4.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−300 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.500 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig50 €Sehr knapp

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 250 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig400 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig750 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 3.750 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig1.100 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 5.500 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig−200 €Rechnet sich so nicht

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.000 € Verlust, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig200 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 1.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig600 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 3.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig1.000 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 5.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig1.400 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 7.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig0 €Genau Break-even

Genau die Nulllinie: Der Umsatz deckt Ware und Werbung, mehr nicht. Ein größeres Budget ändert daran nichts.

Bleibt unterm Strich übrig500 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 2.500 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig1.000 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 5.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig1.500 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 7.500 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Bleibt unterm Strich übrig2.000 €Rechnet sich

Bei 5.000 € Werbebudget wären das 10.000 € Gewinn, das Verhältnis bleibt gleich.

Das Ergebnis skaliert linear mit dem Budget, deshalb rechnet der Rechner mit runden 1.000 €. Setze deine Deckungsbeitragsmarge ein, also das, was nach Einkauf, Versand und Zahlungsgebühren wirklich übrig bleibt, nicht die reine Rohmarge. Retouren und Stornos sind hier nicht abgezogen.

Was ist ein guter ROAS?

Ein guter ROAS ist einer über deinem eigenen Break-even. Zur Einordnung echte Zahlen statt Tabellen aus dem Internet: Über unsere Kundenkonten (mehrere Dutzend E-Commerce-Konten im DACH-Raum, zusammen über 1,8 Millionen Klicks) liegt der Median-ROAS bei 3,8, die mittlere Hälfte der Konten zwischen 1,7 und 7,8. Ein ROAS von 4 ist also ein solider Wert, mit 20 % Marge trotzdem ein Verlustgeschäft und mit 50 % Marge ein sehr gutes. Die Spanne zeigt vor allem eins: Vergleiche mit anderen Shops helfen dir wenig, der Vergleich mit deinem eigenen Break-even entscheidet.

ROAS, KUR, ROI und ACOS: Was wann?

Vier Kennzahlen, die dasselbe Feld vermessen und ständig verwechselt werden:

KennzahlFormelWofür
ROASUmsatz ÷ WerbekostenStandardgröße in Google Ads, reine Umsatzsicht
KURWerbekosten ÷ UmsatzDer Kehrwert des ROAS, im deutschen Handel verbreitet. KUR 25 % entspricht ROAS 4
ROIGewinn ÷ KostenRentabilität nach allen Kosten, für den Kanalvergleich
ACOSWerbekosten ÷ WerbeumsatzAmazon-Pendant zur KUR

Für die Steuerung von Google-Ads-Kampagnen ist der ROAS gesetzt, weil Google selbst damit arbeitet. Für die Frage, ob sich der Kanal insgesamt lohnt, brauchst du den Blick auf den Gewinn, und damit zum wichtigsten Abschnitt dieses Artikels.

Warum kann ein hoher ROAS trotzdem Verlust sein?

Der ROAS hat einen blinden Fleck: Er behandelt jeden Umsatz gleich. Ob hinter 4.000 € Umsatz margenstarke Eigenmarken oder rabattierte Ladenhüter stecken, sieht die Kennzahl nicht, und genau daran scheitern Konten, die auf dem Papier gut aussehen. Das Beispiel, das den Unterschied zeigt, zwei Shops mit identischem ROAS:

KennzahlShop A (30 % Marge)Shop B (20 % Marge)
Werbekosten1.000 €1.000 €
Umsatz4.000 €4.000 €
ROAS4,04,0
Break-even-ROAS3,335,0
Deckungsbeitrag1.200 €800 €
Ergebnis200 € Gewinn200 € Verlust

Gleicher ROAS, entgegengesetztes Ergebnis.

POAS

Die Konsequenz daraus heißt POAS (Profit on Advertising Spend): Statt auf Umsatz steuerst du auf Deckungsbeitrag, indem Produkte mit unterschiedlichen Margen unterschiedliche ROAS-Ziele bekommen, etwa über getrennte Kampagnen oder Produktgruppen. Wer alle Produkte mit einem gemeinsamen Ziel fährt, lässt Bestseller die Ladenhüter subventionieren. Wie du das in Performance Max umsetzt, ohne die Kontrolle abzugeben: Performance Max mit Cloudginny steuern.

Wie stelle ich den Ziel-ROAS in Google Ads ein?

In Google Ads heißt die Gebotsstrategie Ziel-ROAS, und eingetragen wird sie als Prozentwert: Ein Ziel von Faktor 4 sind 400 %. Die Voraussetzung laut Google: Für Such- und Shopping-Kampagnen braucht es mindestens 15 Conversions in den letzten 30 Tagen, bei Shopping-Kampagnen zählt das je Merchant-Center-ID. Darunter fehlt dem Algorithmus die Datenbasis und die Ergebnisse schwanken.

Für die Zielhöhe gilt eine einfache Reihenfolge: Starte ungefähr bei deinem tatsächlichen Ist-ROAS der letzten Wochen, nicht bei deinem Wunschwert, und bewege das Ziel dann schrittweise Richtung Break-even plus Puffer. Wer ein unrealistisch hohes Ziel einträgt, bekommt keinen besseren ROAS, sondern weniger Ausspielung, weil Google nur noch auf die sichersten Auktionen bietet.

Seit Mitte August 2026 hat das eingestellte Ziel zusätzlich an Gewicht gewonnen: Google steuert seither auch budgetbegrenzte Kampagnen konsequent auf den eingetragenen Wert aus. Der frühere Nebeneffekt, dass knapp budgetierte Kampagnen deutlich über ihrem Ziel liefen, weil Google nur die günstigsten Conversions einsammelte, fällt damit weg. Das Ziel ist jetzt keine grobe Richtung mehr, es wird geliefert, was bestellt ist, und deshalb muss die Bestellung stimmen.

Warum stimmt mein gemessener ROAS nicht?

Bevor du mit dem ROAS steuerst, muss die Zahl selbst stimmen, und da liegen vier klassische Fehlerquellen:

Der häufigste Fall ist ein statischer Bestellwert im Conversion-Tracking: Jede Bestellung wird mit demselben Wert gezählt, egal ob sie 30 € oder 800 € bringt, und der gemessene ROAS ist damit wertlos. Wie die dynamische Wertübergabe eingerichtet wird, steht in unserem JTL-Setup-Guide.

Dazu kommt die Conversion-Verzögerung: Käufe werden dem Klicktag zugerechnet, teils Tage später, weshalb der ROAS der letzten Woche immer zu niedrig aussieht.

Dritte Quelle ist die Doppelzählung, wenn Google Ads, Meta und das Shop-Backend dieselbe Bestellung jeweils für sich reklamieren und die Summe der Kanal-Umsätze den echten Umsatz übersteigt.

Und viertens der Brutto-Netto-Mix: Wer Brutto-Umsätze inklusive Stornos und Retouren an Google übergibt, rechnet sich reicher, als er ist. Eine kaputte Wertübergabe ist übrigens das Erste, was Ginny bei neu verbundenen Konten prüft, denn ohne saubere Werte ist jede ROAS-Steuerung Blindflug.

Ginny beantwortet im Cloudginny-Chat eine Frage nach Conversion-Rate und ROAS mit Gesamt-ROAS, Kosten und Umsatz des Kontos
ROAS, Conversion-Rate, Kosten und Umsatz auf eine Frage hin, aufgeschlüsselt nach Konto und einzelnen Kampagnen.
Christian Beeking
Über den Autor
Christian Beeking LinkedIn

Christian Beeking ist Co‑Founder von Cloudginny, dem KI‑Agenten für automatisierte Google Ads im E‑Commerce. Vor Cloudginny hat das Team über 100 Millionen Euro Google Ads Budget für Marken wie MediaMarkt, Cisco und Bose verwaltet und dieses Wissen in Ginny gegossen. Cloudginny ist offizieller Google Partner, Partner von WebStollen und Teil des German Accelerator.

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